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Autor Thema: Schubladendenken  (Gelesen 11847 mal)

Sturmschwinge

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Schubladendenken
« am: 05. September 2012, 22:27:59 »
Dadurch, dass ich durch MM wieder etwas aktiver werde und bei anderen Foren noch "Inspiration" suche, fällt es mir immer wieder auf, dass das Schubladendenken immer noch weit verbreitet ist.

Gibt man spaßeshalber Magie z.B. bei Google ein, findet man immer wieder "weiße Magie" und "schwarze Magie".

Ok ick mein, was will man von Leuten erwarten, die sich nicht mit dem Thema befassen  :o

Aber wie sieht es bei euch aus? Denkt ihr auch noch in "Schubladen" um es einmal überspitzt zu sagen?


Für mich persönlich stellt sich die Frage zu diesem Thema eigentlich garnicht, da alles entweder farblos oder bunt ist, je nach dem, wie man es sehen will ;)
Das eine kann nun einmal nicht ohne das andere existieren. Ohne Schatten kein Licht und ohne Licht kein Schatten.

~Es ist leicht, das zu zerstören, was wir falsch oder gar nicht verstehen ~

Idan

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Re: Schubladendenken
« Antwort #1 am: 06. September 2012, 06:41:30 »
Schubladen sind wichtig, um Orientierung zu haben. Wenn ich in magischen Foren unterwegs bin, habe ich auch ein Schubladendenken im Kopf:

- Ah, der kennt sich aus!
- Im Ansatz gut, aber zu pauschal formuliert.
- Interessantes Thema, kenne ich noch nicht.
- Interessiert mich nicht.
- Oh Göttin, wo hat er diesen Schund her?

 8)

Sturmschwinge

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Re: Schubladendenken
« Antwort #2 am: 06. September 2012, 08:13:21 »
du weißt genau, was ich meine  :P
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Idan

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Re: Schubladendenken
« Antwort #3 am: 06. September 2012, 18:44:21 »
Die Einteilung in Schwarze und weiße Magie  hat nun mal eine sehr lange Tradition und passt zum dualen Weltbild der Christen. Das wirst du aus den Leuten nicht rauskriegen.

Sturmschwinge

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Re: Schubladendenken
« Antwort #4 am: 06. September 2012, 18:57:54 »
Um Gottes Willen, ick will das nicht aus dem Kopp der anderen raus bekommen, jeder so wie er meint oder will.

Die Frage, die sich mir halt stellt bzw. gestellt hat, ist ob sich diese Einteilung eigentlich "lohnt", oder um es den Leuten einfacher zu machen...
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luzullus

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Re: Schubladendenken
« Antwort #5 am: 06. September 2012, 21:49:38 »
Ehrlich gesagt weiß ich garnicht so genau ob ich tatsächlich in Schubladen denke...

Für mich spielt die "Einteilung" in "schwarze" und "weiße" Magie (oder rechte / linke Hand...) keine Rolle. Ich habe für mich endschieden, dass ich nie verstehen werde, ob z.B. Liebeszauber "schwarz" sind weil sie jemanden dazu zwingen etwas zu tun oder zu empfinden was er evtl. gar nicht empfinden will oder ob sie "weiß" sind, weil es schließlich um Liebe geht und etwas unschuldigeres und reineres als Liebe ist (für mich) schwer vorstellbar und auch der Antrieb dahinter ist nicht nur egoistisch, weil der Zaubernde ja nicht nur eigennützig will das es ihm gut geht, sondern sich ja vielmehr Glück miteinander -also für beide- wünscht.
Aus diesem Dilemma heraus habe ich mich entschieden nicht zu hinterfragen ob ein Zauber "schwarz oder weiß" ist, sondern nur meine Absichten zu erforschen und meinem Gefühl und meinen Moralvorstellungen zu vertrauen (was mich in den Augen mancher zu einem "Schwarzmagier" macht - so fühle ich mich aber nicht, also bin ichs auch nicht... kann mir noch jemand folgen? :) )

In Foren hingegen macht Schubladendenken einfach Sinn. Aufgrund der Tatsache, dass es hier ständig vor Missverständnissen wimmelt, man Emotionen nicht an Gesichtsausdruck und Stimmlage ablesen kann und rein schriftliche Komunikation grundsätzlich schwierig und "Zweidimensional" sein muss, ist es einfacher meine Message plakativ rüberzubringen. Wenn ich also von schwarzer und/oder weißer Magie schreibe, ist das nicht meine Meinung, sondern Ausdruck meines eingeschränkten Wortschatzes oder im Sinne einer besseren (sprich einfacherern) Komunikation.
Allerdings gibt es ganz klare Einschränkungen meiner Sichtweise und zwar wenn ich auf "bekennende Schubladenzauberer"  :))  treffe: Wenn sich jemand einem Dogma unterwirft (sich also selbst als Schwarz-, Weiß- oder Chaosmagier, Schamane, Druide, Hexe(r)... bezeichnet) komme ich sehr gut damit klar und fühle mich auf eine bestimmte Art "sicher" im Umgang mit dieser Person. Es fällt mir dann auch leichter unterschiedliche Ansichten einfach unkomentiert bestehen zu lassen und möglicherweise auch meine Sichtweise neu zu überdenken.
@ Idan: DAZU möchte ich mal dein Statement hören, ich denke da gerade an einen bestimmten "Schwarzmagier" der im "alten mm" mal für viel Unruhe gesorgt hat, in dem Zusammenhang hatte ich den Eindruck, das sich Deine Sichtweise gänzlich von meiner unterscheidet (ich kann mich aber auch irren und es war was persönliches, dann gehts mich nichts an und du musst es natürlich auch nicht komentieren...)

Als Fazit kann ich also feststellen, ich denke in Schubladen wenn es mir nutzt und tue es nicht wenn es mich behindert.

Gruß vom Luz
Meine Beiträge sind:
Morgens nüchtern und sachlich.
Abends ausführlich und sachlich.